Zu Besuch bei den Trappern und Indianern – Das Zeltlager der Kleinen war ein voller Erfolg

Seit Jahren veranstaltet die Handballabteilung des DJK Sümmern zu Pfingsten ein mehrtägiges Zeltlager. In den letzten Jahren kamen wir immer mehr an unsere Kapazitätsgrenze und überlegten uns deshalb, in diesem Jahr erstmals zwei Zeltlager zu veranstalten: Das obligatorische Pfingstzeltlager, das auch in diesem Jahr wieder stattfindet und zusätzlich ein Zeltlager für unsere kleinen Kinder.

Am vergangenen Freitag war es dann endlich soweit, das Trapper und Indianer Zeltlager startete. Passend zum Thema durften wir unsere Zelte im Trapper und Indianer Club „Red White Inside“ auf Dahlsen aufschlagen.

Pünktlich um 16:00 Uhr trafen die über 50 Kinder und ihre Eltern am Zeltplatz ein. Das Wetter spielte zum Glück auch mit. Die ganze Woche zuvor hatte es geregnet, aber passend zum Start des Zeltlagers zeigte sich die Sonne. Die Kinder wurden von den knapp 20 Betreuerinnen und Betreuer in Empfang genommen und richteten ihr Nachtlager ein.

Nachdem alles eingerichtet war, verabschiedeten die Kinder schnell noch ihre Eltern,  bevor sie dann lautstark vom Platz gejagt wurden.

Nach einer kleinen Einweisung, was zu beachten ist, wie wir uns verhalten müssen und was uns an diesem Wochenende alles erwarten würde, startete das Zeltlager richtig. Die Gruppeneinteilung  wurde bekannt gegeben, in der die Kinder zahlreiche Spiele und Bastelaktionen bestreiten würden. Dabei  ist es immer wieder schön zu beobachten, dass jedes Kind mit seinen individuellen Stärken der Gruppe helfen kann und auch alle, egal ob jünger oder älter, miteinbezogen werden.  Nun ging es endlich los mit dem ersten Programmpunkt.

Das „Spiel ohne Grenzen“ stand auf dem Programm, bei dem die Gruppen verschiedene Aufgaben lösen mussten. Oft kam es dabei auf Geschick und eine gute Zeit an, letztlich war aber vor allem eine gute Zusammenarbeit der Gruppen erfolgversprechend. Der Spaß kam hierbei nicht zu kurz und so blieben nicht alle Kinder trocken, dafür beendeten alle das Spiel mit einem Lachen auf dem Gesicht. Das „Spiel ohne Grenzen“ wurde in diesem Jahr erstmals von unseren fünf Jugendbetreuern durchgeführt, die wir langsam an das Betreuerleben heranführen wollen. Diese erste Aufgabe haben sie sehr gut bewältigt, denn alle hatten Spaß und es war gut organisiert.

Nachdem die Kinder sich ausgetobt hatten, kamen Würstchen auf den Grill und wir stärkten uns für die Nacht. Mit einem großen Lagerfeuer, vielen Liedern und einigen Spielen wurde der Abend beendet. Für die mutigen Indianer stand noch ein besonderer Punkt auf dem Programm: Im Wald wurden Geräusche gehört, um das Lager zu retten und die kleineren Kinder zu beschützen, mussten die tapferen kleinen Indianer in den Wald eindringend und das Lager beschützen. Auch die Nachtwanderung wurde von unseren Jugendbetreuern organisiert und es war ein voller Erfolg.

Die Nacht war schnell vorbei, denn beim ersten Vogelgezwitscher rissen die ersten Kinder ihre Augen auf. Um 08:00 Uhr durften dann endlich alle aufstehen und es wurde ausgiebig gefrühstückt. Nach dem Frühstück fingen wir an, tolle Kopfbedeckungen zu basteln, um am Nachmittag als kleine Indianer die weiteren Spiele bestreiten können. Die Kinder waren sehr kreativ und bastelten sich ihre Kopfbedeckung natürlich standesgemäß mit einer tollen Feder. Jetzt waren die Kinder bereit, um zum großen Trapperlauf anzutreten, zu dem es gruppenweise in den Wald ging. Dort warteten verschiedene Aufgaben, Spiele, aber auch viele wissenswerte Sachen rund um die Trapper und Indianer auf die Kinder. Nach einem langen Marsch kamen die Kinder glücklich, aber hungrig zurück. Gute, dass die Würstchen schon auf dem Grill lagen und die Kinder sich gleich stärken konnten. Die Kinder tobten sich noch etwas aus, sangen und tanzten mit den Trappern und Indianern. Doch dann hatten die Trapper und Indianer noch ein kleinen Kampf vorbereitet. Beim Messerduell durften ein paar tapfere Indianer gegeneinander antreten. Doch zum Glück blieben alle weitestgehend unverletzt. Schon während dem Kampf und der Urlundenübergabe trafen die Eltern ein, um ihre tapferen kleinen Indianer wieder abzuholen.

Damit endet auch unser erstes Trapper und Indianer Zeltlager. Es war ein voller Erfolg, das nach Wiederholung im nächsten Jahr schreit.

Mit diesem Gemeinschaftserlebnis, das alle Kinder näher zueinander gebracht hat, entlassen wir die Kinder nun in die neue Saison. Besonders schön ist dieses Wochenende auch immer für die Mannschaften, die durch das gemeinsam Erlebte enger zusammen wachsen und zu schlagkräftigen Gemeinschaften werden – auf, aber vor allem neben dem Spielfeld. Auch in diesem Sinne können wir nur von einem erfolgreichen Wochenende sprechen.

Unser besonderer Dank geht an den Trapper und Indianer Club „Red White Inside“ auf Dahlsen, die uns dieses Zeltlager ermöglicht haben und wir hoffen, dass wir mal wieder kommen dürfen.

Auch bei „Kinder stark machen“ möchten wir uns für die Unterstützung bedanken. Sie haben uns wieder zahlreiche Spielgeräte und Preise zur Verfügung gestellt.

Natürlich danken wir auch allen anderen, die anderweitig mitgewirkt oder uns dabei unterstützt haben, dieses Wochenende zu planen und durchzuführen.