Pfingstzeltlager 2019: Aladin und seine Wunderlampe!

Wie jedes Jahr zu Pfingsten stand das Zeltlager schon lange als Termin im Jahresprogramm fest und dementsprechend groß war auch die Vorfreude. Die Hauptgesprächsthemen wie jedes Jahr: „Was ist dieses Jahr das Thema?“ und „Mit wem bin ich in einer Gruppe?“. Um das zu erfahren, trafen die Kinder und Eltern pünktlich um 16 Uhr am Sportplatz SuS Langscheid ein.

Da der Sportplatz des SuS Beckum in diesem Jahr umgebaut wird, sind wir dieses Jahr zu Gast auf dem Sportplatz des SuS Langenscheids gewesen. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal, dass wir unser Zeltlager bei euch ausrichten durften. Es hat uns super gefallen und wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal zu Gast bei euch!

Am Sportplatz angekommen, versammelten sich alle auf dem Parkplatz vor den Toren. Denn der Sportplatz ist komplett umzäunt und so konnten wir die Kinder alle gesammelt auf den Sportplatz lassen. Das Tor wurde durch eine große Pappe geschmückt, die das diesjährige Thema verriet: 1001 Nacht! Die Kinder stürmten den Platz und das Zeltlager wurde traditionell durch das Eröffnungsspiel eröffnet.

Jasmin, Aladins Frau hat seine Wunderlampe an einen Schrotthändler verkauft. Nun war auch die Aufgabe für das anstehende Wochenende klar. Die Wunderlampe musste zurückerobert werden. Alle Kinder waren sich einig, dabei helfen zu wollen.

Anders als sonst, wurde die Zelte in diesem Jahr nicht direkt bezogen, denn Sturm und Gewitter waren angesagt. Somit packten wir alle Taschen erst mal in die Umkleidekabinen und bereiteten alles vor, um im Schlimmsten Falle auch dort zu übernachten. Im Anschluss daran wurden die Eltern vom Platz geschmissen und nach einer kurzen Einweisung ließen wir die Kinder, so lange es das Wetter noch zu ließ, auf dem Sportplatz spielen und sich austoben.

Pünktlich zum Abendessen zog dann das angekündigte Unwetter auf. Wobei wir echt noch Glück hatten. Wir konnten noch in Ruhe essen, ehe wir die Kinder dann zum Basteln in die Umkleidekabinen brachten. Die Zelte waren auch schon bezogen, so dass einer Nacht im Zelt nichts im Weg stand. Kurz bevor die Kinder wieder raus konnten, kam noch der Sultan vorbei. In unserem Dorf war ein Mord passiert und den galt es bis Sonntagabend aufzuklären. Damit hatten die Kinder ihre Wochenendaufgabe bekommen.

Nachdem alle Gruppen fertig waren, konnten sich die Kinder noch etwas auf dem Sportplatz austoben, ehe ihnen das Spiel „Stratko“ erklärt wurde, ein Strategiespiel, bei dem 2 Gruppen gegeneinander antreten. Dieses Spiel sorgte bei allen Kindern für großes Interesse und viel Spaß. Wir konnten am Abend sogar ein Lagerfeuer machen, denn der Regen und auch das Gewitter zogen schnell ab. Und auch die erste Nacht blieb ruhig und trocken.

Am nächsten Morgen war der Wind immer noch der Gast bei uns im Lager. Dieser sollte uns auch den ganzen Samstag noch gebleiten. Gut, dass wir das Versorgungszelt gut festgebunden haben, sonst wäre es uns glaube ich das ein oder andere Mal um die Ohren geflogen. Nach dem Frühstück begann das erste Spiel, die Wissensrally. Die Gruppen machten sich auf den Weg, auf Grund des Sturmesd aber nicht durch den Wald, sondern suchten wir am Morgen noch eine neue Strecke die durch den Ort führte. Sicher ist sicher.

Nach dem Mittagessen und der Mittagspause stand auch schon das nächste Spiel auf dem Plan, "Spiel ohne Grenzen". Hier mussten die Gruppen verschiedene Aufgaben lösen, oft kam es dabei auf Geschick und eine gute Zeit an, letztlich war aber vor allem eine gute Zusammenarbeit der Gruppen erfolgsversprechend. Der Spaß kam hierbei nicht zu kurz und so blieben nicht alle Kinder trocken, dafür beendeten alle das Spiel mit einem Lachen auf dem Gesicht.

Nach dem Abendessen hatten die Kinder noch etwas Zeit, um die Bewohner des Dorfes weiter zu dem Mord und ihren Alibis zu befragen. Der Abend klang wie üblich am Lagerfeuer aus, das dachten zumindest die Kinder.

Doch plötzlich fanden die Betreuer eine Botschaft vor dem Tor liegen. Wir sollten auf uns aufpassen und nicht mehr allein irgendwo hingehen. Wir sicherten das Lager, aber erst mal war keine Bedrohung zu sehen. Doch plötzlich liefen 2 Gestalten über den Platz und stahlen 2 Taschen aus dem Zelt der männlichen C-Jugend. Dem mussten wir natürlich nachgehen und so machten sich ein Teil auf den Weg in den Wald. Zum Glück schafften wir es, die Sachen zurück zu holen.

Am nächsten Morgen wurden wir von den Sonnenstrahlen geweckt und auch der Wind war endlich weg. Es lag ein Perfekter Zeltlagertag vor uns. Nach dem Frühstück konnten sich die Kinder noch etwas auf dem Platz austoben, ehe der nächste Programmpunkt auf dem Plan stand. Auf dem Feld hatten wir ganz viele Buchstaben verteilt. Es wurde Scrabble gespielt. Das kam bei den Kindern sehr gut an. Fehlte ein Buchstabe, so mussten die Kinder Aufgaben verschiedene Aufgaben erledigen um sich diesen Buchstaben zu „verdienen“.

Nach dem Mittagessen stand das Phantasiespiel auf dem Programm. Die Gruppen machten sich nacheinander auf den Weg in den Wald, um Aladins Wunderlampe zurück zu holen. Dabei trafen sie auf viele Figuren und mussten die ein oder andere Aufgabe erledigen. Am Ende schafften es alle Mannschaften die Wunderlampe zurück zu holen.

Bis zum Abendessen konnten sich wieder alle Kinder auf dem Platz austoben. Da wir so einen schönen Tag hatten, wurde das Abendessen auch etwas nach hinten geschoben, um das Wetter voll auszukosten. Die Kinder durften heute bis zum Einbruch der Dunkelheit spielen. Danach gab es Stockbrot am Lagerfeuer und wir machten eine kleine Feedbackrunde.

Am nächsten Morgen war das Zeltlager schon fast wieder vorbei. Da die Nacht recht mild war, waren die zelte schon früh trocken und da alle so gut angepackt haben. Schafften wir den Abbau in neuer Rekordzeit. Die Kinder spielten noch etwas Stratko und tobten sich nachher noch aus dem Platz aus.- Ehe die ersten Eltern um kurz vor 11 Uhr am Zeltplatz ankamen. Nach dem Frühstück und dem Aufräumen beendeten wir das Zeltlager mit der obligatorischen Siegerehrung der Gruppen. Und hier zeigte sich -  egal ob erster Platz oder „Gurken Truppe“ – alle Kinder fuhren wieder müde aber glücklich und zufrieden nach Hause. Und das ist natürlich die Hauptsache.

Nachdem alle Kinder das Lager verlassen hatten, machten sich die Betreuer daran die restlichen Sachen wegzuräumen und dann auch Richtung Heimat aufzubrechen.


Mit diesem Gemeinschaftserlebnis, das alle Kinder näher zueinander gebracht hat, entlassen wir die Kinder nun in die neue Saison. Besonders schön ist dieses Wochenende auch immer für die Mannschaften, die durch das gemeinsam Erlebte enger zusammen wachsen und zu schlagkräftigen Gemeinschaften werden – auf, aber vor allem neben dem Spielfeld. Auch in diesem Sinne können wir nur von einem erfolgreichen Wochenende sprechen. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns bei allen, die egal in welcher Form, mitgewirkt haben oder uns dabei unterstützt haben, dieses Wochenende zu planen und durchzuführen. Ein weiterer Dank geht auch an den SuS Langscheid, der uns in diesem Jahr auf seinem Platz zelten lässt.


Euer Betreuer-Team